
Wir geben Ihnen im Folgenden einige wichtige Hinweise zum Umgang mit Ihrem Kochgeschirr in Bezug auf das verwendete Material. Die nachfolgenden Hinweise basieren auf unserer jahrelangen Erfahrung, Gesprächen mit Kunden, Herstellern und fachlichen Sachverständigen. Dieser Service soll Ihnen nicht nur eine wohlüberlegte Kaufentscheidung erleichtern, sondern Sie im Umgang mit Ihrem Kochgeschirr unterstützen, so dass Sie so lange wie möglich ein fabelhaftes Kocherlebnis und Freude an Ihrem Produkt haben.
Kleine Werkstoffkunde
Eine allgemein gültige Grundregel für jegliches Kochgeschirr besagt, dass der Boden des Kochgeschirrs nach Möglichkeit mit der Fläche des Kochfelds übereinstimmt. Dies hat nicht nur Energiespargründe, sondern insbesondere mit möglicher Überhitzung und/oder einem Verziehen des Bodens Ihres Kochgeschirrs zu tun.
Guss- und schmiedeeisernes Kochgeschirr ist ein traditionelles Arbeitsgerät in der Küche, das sich auch für den Einsatz auf modernen Induktionsherden eignet. Gusseisernes Kochgeschirr ist sehr solide, formstabil und ein hervorragender W&auuml;rmespeicher, der die Hitze an das Gargut gleichmäßig abgibt. Allerdings benötigt Gusseisen sehr viel Energie zum Erhitzen. Schmiedeeiserne Pfannen hingegen erhitzen sich relativ schnell, gelten aber als nicht allzu formstabil. Die Fläche des Bodens einer schmiedeeisernen Pfanne sollte nie größer als das Kochfeld sein! Für jegliches solide Kochgeschirr gilt, dass Sie es zuerst nur mäßig auf kleiner Stufe und nie ohne Fett erwärmen sollten. Der Grund ist, dass das Gargut ansonsten schnell anbrennt bzw. Schäden durch Überhitzung entstehen.
Solides Kochgeschirr erfordert vor dem ersten Einsatz in Ihrer Küche einigen Aufwand. Es empfiehlt sich im Allgemeinen das Kochgeschirr in einem ersten Arbeitsschritt sehr gründlich mit heißem Wasser und einem Spülmittel zu reinigen. Das abgetrocknete Kochgeschirr sollten Sie danach einfetten und das Fett anschließend bei ca. 175° Celsius in den nicht vorgewärmten Backofen in etwa 30-45 Minuten eintrockenen zu lassen. Bei gusseisernen Töpfen sollte dies schon als Vorbehandlung vor dem ersten Einsatz in Ihrer Küche reichen. Für guss- und schmiedeeisernen Pfanne (und auch Bräter) empfehlen wir jedoch einen zweiten Arbeitsschritt. Dies betrifft das so genannte "Einbraten", bei dem eine Patina erzeugt wird, die ähnlich wie eine Antihaftbeschichtung wirkt. Wir empfehlen aus eigener Erfahrung, eine ordentliche Portion gut gesalzener Bratkartoffen (aus rohen Kartoffeln) mit reichlich Fett zu zubereiten. Aus der Stärke in den Kartoffeln, dem Salz und Fett entsteht eine Patina im Kochgeschirr, wenn Sie die Bratkartoffeln dunkelbraun werden lassen und häufig in der Pfanne wenden. Diese Bratkartoffeln entsorgen Sie bitte, reinigen die Pfanne in heißem Wasser (ohne Spülmittel!) und trocknen sie gut ab.
Bitte reinigen Sie das Kochgeschirr nach diesem "Einbraten" möglichst immer ohne Spülmittel und nie mit Scheuermitteln oder gar in der Geschirrspülmaschine. Dies würde die Patina der Pfannen beschädigen. Die Patina der eigentlich kratz- und schnittfesten guss- bzw. schmiedeeisernen Pfannen können Sie zwar mit Metallbestecken bearbeiten, wir empfehlen aber dennoch Besteck aus Holz oder Kunststoff, um Beschädigungen der Bratoberflächen vorzubeugen. Sollte die Patina einmal beschädigt sein (und sei es z.B. nur durch den Einsatz von Spülmitteln), dann fetten Sie die Pfanne bitte reichlich nach. Die Patina Ihrer Pfanne wird mit jedem Gebrauch besser, so dass Sie mit der Zeit immer weniger Fett bei der Zubereitung Ihres Garguts einsetzen können. Sollten Sie die Pfanne einmal längere Zeit nicht im Gebrauch haben, dann empfiehlt es sich, die Pfanne am Boden und den Wänden leicht einzufetten, da sich sonst womöglich Rost bildet. Aus dem gleichen Grunde sollten Sie auch keine Speisen in der Pfanne längere Zeit aufbewahren.
Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Hinweise zu einigen Grundregeln im Umgang mit Ihrem Gargut.
Wir wünschen Ihnen ein fabelhaftes Kocherlebnis.
Ihr FaBe Haushaltswarenhandel





